Musiktherapie - Klangpädagogik
                                              
                                               Für  alle Kinder
, die Spaß und Freude an Klang haben,
                                                               stille Kinder,  förderungsbedürftige Kinder,  „ Indigo“ Kinder,
                                                               Kinder mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen ....

 

Musik, Klang und Bewegung                     
      
  Wissenswertes für Eltern,
                        Kindergarten und Schule


                                            

Mir ist es bei meiner Arbeit mit Kindern und Klang besonders wichtig, jedes Kind nach seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen anzunehmen und zu fördern und eine achtsame und freudvolle
           Umgebung zu schaffen, in der sich jedes einzelne Kind                
                            angenommen und aufgehoben weiß. 
                                    



                                   

In uns Menschen besteht ein tiefes Urvertrauen zum Klang. Kleine Kinder und auch Schulkinder haben sich noch nicht so weit von Ihrem Ursprung entfernt, so dass gerade Kinder sehr schnell Vertrauen in den ursprünglichen Klang, in das in jedem von uns bestehende Urvertrauen zum Klang,  finden können. Sie fühlen sich im Umgang mit Klang sofort wohl und geborgen. Wenn sich Kinder sicher fühlen, können sie besser wahrnehmen, fühlen und somit erheblich besser lernen. Die dadurch eintretenden Lernerfolge ermutigen und bekräftigen das Kind in seinem Tun.

 

                                                     Abenteuer im Klang-Erlebnis-Raum

           

 

 

Speziell  auch für Kinder, die Verhaltensauffälligkeiten in den Bereichen Aggression, Konzentration und Hyperaktivität zeigen,  finden durch die Klangerlebnisse sehr schnell Sicherheit, Gelassenheit, innere Ruhe und Zutrauen in Ihr Tun.
                                   


    

 
                       

Den Kindern wird viel Raum zur eigenen Entfaltung und zum Experementieren mit den Musik- und Klanginstrumenten gegeben. So werden alle Sinne angeregt. Eine Vielzahl von Spielen mit den Instrumenten ermöglicht die gemachten Erfahrungen zu vertiefen.

 

                                     

 

 

Allen Instrumenten kann ohne großes Vorwissen eine Vielfalt von Klängen entlockt werden. So können sich die Kinder auf spielerische Weise leicht auf den Klang einlassen und ihrer natürlichen Neugierde wird freien Lauf gelassen.   

 

                                   

  

Die Arbeit mit Musik- und Klanginstrumenten, wie z.B. auch Klangschalen wird in Einrichtungen für Kinder und in Schulen erfolgreich zur Entspannung und zur Förderung der Konzentration und der Fantasie eingesetzt.

 

                  

           

    

                            "Ich bin gut so, wie ich bin" !
  
       
                 "Ich habe Vertrauen und fühle mich sicher"

            
                         "Mir macht es Spaß und ich freue
                     mich immer wieder auf etwas Neues !"


                
                           "
Der Klang ist meine Sonne"

 

 

                                   

 

Gerne stelle ich Ihnen meine Klangarbeit in Ihrer Einrichtung vor und  würde mich freuen, wenn auch Ihre Kinder von den vielfältigen Möglichkeiten der Klangarbeit profitieren könnten.

 


 


 

 

Und nun noch ein Erfahrungsbericht aus der Praxis...

verdeutlicht noch einmal die vorgenannten, wunderbaren Erfahrungen und oft schnellen Erfolge, die in der Klangarbeit, z.B. durch Klangschalen, mit Kindern erzielt werden können:


Ein erstes Kennenlernen. „ Wollen wir doch mal sehen, was unter dem großen, bunten Tuch ist „ Ohne das die Kinder miteinander redeten, versuchten Sie die unter dem Tuch versteckte Klangschale zu ertasten. Die Kinder überlegten, was das unter dem Tuch sein könnte, eventuelle Vermutungen wurden von ihnen ausgesprochen. Sie  konnten fühlen, dass es sich bei dem geheimnisvollen Gegenstand um etwas hartes und auch kaltes handelte. Nach einiger Zeit machte ich unter dem Tuch Geräusche mit den Fingern an der großen Klangschale. Die Kinder wurden immer neugieriger und wollten nun wissen, was da wohl wirklich unter dem Tuch versteckt war. Nach einem Moment wollte ich die Kinder erlösen und mit großer Freude und lautem Juhu hoben wir das Tuch auf 1,2,3 gemeinsam an und die Klangschale kam zum Vorschein. Die Kinder staunten und berührten, erfühlten und entdeckten die Schale nun gemeinsam. Z.B. die glatte Oberfläche. Wie fühlt sich diese Schale für Dich an ?“  - „ Huch, meine Finger die riechen ja seltsam, mögt ihr auch mal schnuppern ?“ - „ Wenn ihr mit dem Finger an der Klangschale reibt und dann euren Finger riecht , wie riecht das ?" Die Kinder erforschten die Klangschale weiter, sie wurde mit den Fingerspitzen angetupft, erste zarte Klänge entstanden. Die Klangschale wurde umgedreht und auch von unten untersucht. Wir überlegten gemeinsam, wofür man die Schale benutzen könnte und woher die Schale wohl käme. Dazu hatten die Kinder viele wunderbare Ideen und viel Phantasie. Nach diesem ersten Kennenlernen des Klanginstrumentes erfuhren die Kinder mehr über die Herkunft und ich erzählte eine Geschichte über die Klangschalen. „ Das Instrument heißt Klangschale und diese Klangschale, die wir hier vor uns stehen haben, kommt von ganz ganz weit her .... aus einem fernen Ort.... In dieser Klangschale ist auch ein wenig Gold enthalten sowie noch viele andere Metalle....“ So konnten die Kinder von Beginn an einen respektvollen Bezug zur Klangschale aufbauen. Nun probierten wir noch viele verschiedene Dinge mit der Klangschale aus, um sie so weiter zu entdecken. „ Kann man den Klang wohl auch spüren." Sie hielten die Füße an die Klangschale, die Hände und auch den Kopf in die Schale, hielten die Lippen an die Schale und auch die Nasenspitze, spürten die Schwingungen, stellten sich sogar in die Schale hinein und fühlten das intensive Gribbeln in den Füßen, was ihnen sehr viel Spaß machte, sie legten Gegenstände, die so zu tanzen begannen, in die Schale hinein. Und sie horchten mit dem Ohr an der Klangschale. Welch eine Freude und Begeisterung in den Gesichtern der Kinder.  Es machte allen Kindern riesigen Spaß und sie stellten fest, dass man den Klang hören und spüren kann.

  

 

Beim nächsten Mal wurde der Schlegel intensiv von den Kindern erforscht und zum Einsatz gebracht. Wir wiederholten noch einmal die gemachten Erfahrungen vom letzten Mal, bevor jedes Kind nun eine eigene Klangschale bekam, die es sich zuvor ausgesucht hatte, und spielte darauf, in der Runde nacheinander oder alle zusammen. Wir füllten zudem die große Klangschale etwa zur Hälfte mit Wasser und ich fragte die Kinder, ob sie sich vorstellen können, dass sich das Wasser bewegt, wenn ich an die Schale schlage. Sie konnten ja bereits auf den Handflächen spüren, dass der Klang der Schale nicht nur hörbar, sondern auch fühlbar ist. Ganz leicht schlage ich an den Rand der Klangschale und kann staunende Kinderaugen beobachten, die fasziniert die entstandenen kleinen Wellen an der Wasseroberfläche verfolgen. „ Noch einmal !“ bitten die Kinder und ich schlage dieses mal die Klangschale etwas fester an. Es entstehen neue Bilder und fordern nun die ganze Aufmerksamkeit der Kinder. Diese Erfahrung wird später mit Düften und Farben noch erweitert und die Klangschalen werden auch mal so kräftig angeschlagen, dass die Schale in ein Springbrunnen verwandelt wird und das Wasser sogar herausspritzt und die herüber beugenden Kindergesichter benetzt. Den Kindern macht es sichtlich Spaß, denn ihre Freude ist nicht zu übersehen und ihr Lachen nicht zu überhören. Als nächstes übt sich jedes Kind im Zaubern kleiner Wellen und auch am Hervorbringen eines kräftigen Springbrunnens. So lernen die Kinder bereits frühzeitig die Wirkung von Klangschalen und Klängen. Wenn bei den weiteren Erlebnissen mit den Klängen später die Klangschalen auch auf den Körper aufgesetzt werden, fühlen sie so schon sehr genau, wie die Klangschalen angeschlagen werden sollten.

 

So entstehen mit der Zeit durch den Klang immer neue Erfahrungen, die durch neue Spiele und Klanginstrumente stetig erweitert werden. Rituale, die zusätzlich Sicherheit geben, werden zudem gepflegt.